Naturschutzleitbilder
Entwicklungsziele für Gemeinden
Ökologische Aspekte sind heute fester Bestandteil der Gemeindeentwicklung. Eine Naturwertanalyse ist die Voraussetzung für die Erfassung des Ist-Zustands. Dadurch werden vorhandene Defizite ermittelt und der Handlungsbedarf festgelegt. Neben allgemein gültigen Maßnahmen sind spezifische Schwerpunkte individuell für die jeweilige Kommune sinnvoll. Dabei ist Rücksicht auf lokalen Rahmenbedingungen zu nehmen: Der Naturraum, also Klima, Geologie und Boden, Siedlungsstruktur oder landwirtschaftliche Nutzung bestimmen wesentlich die gemeindeeigenen Entwicklungsziele und Maßnahmen.
Ein
Maßnahmenkatalog hilft, die gesteckten Ziele Schritt für Schritt zu erreichen.
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Was ist über Natur und Landschaft aus dem Projektgebiet bekannt (Bestandserhebungen wie Biotopinventare, Entwicklungskonzepte usw)? |
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Bestehen Wissenslücken und wie sind diese zu schließen? |
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Welche Flächen stehen in öffentlichem Eigentum? Lassen sich hier Verbesserungen erzielen? |
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Welche ökologischen Maßnahmen wurden bereits umgesetzt? Wie haben sich diese Maßnahmen bewährt? Sind Verbesserungen möglich? |
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Welche Vorschläge konnten nicht umgesetzt werden? Was sind die Ursachen hierfür? |
Ansatzpunkte / Umsetzung
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Information und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Naturschutz
zB Beratung für naturnahe Gartengestaltung |
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naturnaher Gewässerunterhalt
zB Schulung der Verantwortlichen |
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naturnahe Pflege und Gestaltung der öffentlichen Grünflächen
zB Information und Unterstützung von Bauhöfen in den Gemeinden |
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Energiesparen
zB Beratung für/durch Architekten, Baumeister
zB Straßenbeleuchtung, Vogelschlag |
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Erhalt und Entwicklung wertvoller Lebensräume
zB gemeindeeigene Förderungen für Erhalt wertvoller Lebensräume (finanzielle Unterstützung der Landwirte)
zB Information über diverse europäische Förderungen für Mager- und Feuchtwiesen
zB Erhalt von Hecken und Feldgehölzen |
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Halten der Siedlungsgrenzen |
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Renaturierung von Fließgewässern und Feuchtgebieten
zB ökologische Aufwertung des Dorfbachs. |
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mehr zum Thema Naturschutz im Dorf
Unterlagen / Links
Raumplaner FSU, Ökobüro Hugentobler AG & Dr. Berthold Suhner-Stiftung (Hrsg.) (2003): Handbuch Siedlungsökologie. Praxisorientierter Beitrag zur ökologischen Aufwertung des Siedlungsraumes. vdf Hochschulverlag AG an der ETH Zürich, 152 S.
F. Leutner, A. Winkler & U. Pfaendler (1995): Naturnahe Gestaltung im Siedlungsraum, Leitfaden Umwelt 5, Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL), Bern, 112 S.
Jedicke, E. (1994): Biotopschutz in der Gemeinde. Praktischer Naturschutz, Neumann Verlag, Radebeul, 332 S.
Ritter, M., Wullschleger, P. & T. Aeberhard (2000): Natur auf dem Weg zurück in die Stadt. Ein Leitfaden zur ökologischen Vernetzung. Leitfaden Umwelt Nr. 8, Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL), Bern, 44 S.
Barker, G. (1997): A framework for the future: green networks with multiple uses in and around towns and cities. English Nature Research Reports No. 256, 39 S., Download auf
naturalengland.communisis.com
B. Miess & M. Miess (1987): Materialien zur Grünordnungsplanung Teil 1. Siedlungsökologische und gestalterische Grundlagen. Untersuchungen zur Landschaftsplanung 10, Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg, Karlsruhe, 215 S.,
www.xfaweb.baden-wuerttemberg.de/ nafaweb